Das frühchristliche Mosaik der Basilika von Aquileia

frühchristliches Mosaik
Die frühchristlichen Mosaiken von Aquileia

Der Boden der Basilika von Aquileia ist das schönste frühchristliche Mosaik im gesamten Westen, derzeit dank einer fachmännischen Restaurierung anlässlich des 2000-Jubiläums von den schädlichen Auswirkungen der Luftfeuchtigkeit befreit.

Gerade betreten die Basilika von Aquileia Links betritt man durch eine Tür die Grabungsgruft, in der ein Teil des Mosaikbodens erhalten ist, der leider durch das Fundament des vom Patriarchen Popone in der 1031 gewünschten Glockenturms beschädigt wurde.

Die Mosaike hätten in der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts angefertigt werden sollen, nach anderen gehörten sie zum Ende des dritten Jahrhunderts, noch vor dem Edikt von Konstantin (313), das die Religionsfreiheit sanktionierte.

Zu den dekorativen Motiven zählen Vögel in Achtecken, verschiedene Tiere wie Luchs, Hase, Ziege, Esel oder auch Körbe mit Pilzen usw. oder Hähne, Amseln, Fasane, mit sehr hellen Farben gerendert.

Die verschiedenen Dekorationsarten charakterisieren vier verschiedene Buchten, von denen die letzte durch Meerestiere, Vögel und christliche Symbole wie den Kampf des Hahns mit der Schildkröte bereichert wird, der den Kampf zwischen Gut und Böse metaphorisch übersetzt.

Das ist auch spektakulär Mosaik des Theodorsaals das das Mittelschiff und das rechte Seitenschiff der Basilika einnimmt. Es ist eine Mosaikbodenerweiterung von über 700 Metern.

Diese Dekoration ist ebenfalls in vier Felder unterteilt. Neben Tierbildern mit symbolischen Bedeutungen finden sich auch Kinder- und Mädchenfiguren.

Im zweiten Abschnitt ist es interessant, den guten Hirten zu sehen, der einen anderen Stil als die vorherigen Dekorationen aufweist. Die letzte Zeitspanne ist den Geschichten von Jona gewidmet: Es gibt den Propheten, der ins Meer geworfen und von einem Wal verschluckt wird, dann wird er aus dem Körper des Seeungeheuers geworfen und an einem Strand zurückgelassen, um dann in Ruhe wieder dargestellt zu werden.

Zur Erhaltung der Mosaikoberfläche wurden derzeit Laufstege aus transparentem Material hergestellt, die es den Besuchern ermöglichen, den Boden zu bewundern, ohne ihn durch Trampeln zu beschädigen.

Neben den Mosaiken von Theodore (4. Jahrhundert) ist die Basilika reich an Kunstwerken und Zeichen, die die Verbesserungen der verschiedenen Patriarchen belegen.

Die Hauptstädte verschiedener Rechnungen lassen sich auf die Restaurierungsarbeiten von Poppone (1031) oder Marquardo (1370) zurückführen. Die geschnitzten Barrieren stammen von Maxentius (9. Jahrhundert).

Immer auf Veranlassung von Maxentius verdanken wir den wichtigsten Zyklus romanischer Fresken in ganz Norditalien. Die Dekoration wurde zu unterschiedlichen Zeiten und von unterschiedlichen Händen ausgeführt. Die Gemälde der vier Lünetten sind vom "Meister der Leidenschaft". Dies ist die Figur eines großen byzantinischen Schulkünstlers, der wahrscheinlich um die Mitte des 12. Jahrhunderts arbeitete.

Weitere Mosaikfragmente sind im Paläochristlichen Museum zu bewundern. Hier finden wir viele frühchristliche archäologische Funde in der Basilika entdeckt, die getrennt von den römischen katalogisiert und präsentiert werden. Neben den ersten christlichen Mosaiken finden wir Fragmente von Skulpturen und Inschriften aus der Zeit vom 5. bis zum 9. Jahrhundert.

1 Kommentar

  1. Ich wette, Sie wussten nicht, dass es eine aquileianische Mosaikschule gibt? Es wäre eine hervorragende Erfahrung, das Material zu erforschen, vor allem aber das Schneiden der Fliesen in den verschiedenen historischen Perioden. Wenn Sie mich mitteilen möchten, schreiben Sie an mein @ -dario.moseico@liberi.it-Danke ... ..

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